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Internationales

Tokio will angesichts möglicher Schäden für Firmen wegen Urteilen zur Zwangsarbeit zügig handeln

Write: 2019-05-06 10:59:43Update: 2019-05-06 12:27:53

Die japanische Regierung wird zügig Gegenmaßnahmen treffen, sollten Maßnahmen der südkoreanischen Regierung hinsichtlich der Gerichtsstreitigkeiten wegen der Zwangsrekrutierung zur Kolonialzeit bei betroffenen japanischen Unternehmen tatsächlich Schäden verursachen.

Die entsprechende Äußerung habe der japanische Außenminister Taro Kono während seines Besuchs in Äthiopien am Sonntag (Ortszeit) gemacht, berichtete der japanische Sender NHK. Anlass war, dass frühere Zwangsarbeiter vor Gericht die Veräußerung von Vermögenswerten japanischer Unternehmen in Südkorea beantragten, die der südkoreanische Oberste Gerichtshof zur Entschädigung der Opfer der Zwangsrekrutierung gefordert hatte.

Die rechtliche Grundlage der Beziehungen zwischen Südkorea und Japan drohe beschädigt zu werden. Die südkoreanische Regierung sollte verantwortungsvoll vorgehen, forderte Kono.

Die südkoreanische Außenministerin Kang Kyung-wha hatte am 2. Mai bezüglich der Veräußerung von Vermögenswerten der japanischen Firmen gesagt, sie glaube nicht, dass die Regierung sich in die Angelegenheit einmischen sollte, da es sich um eine Ausübung der Rechte der Bürger handele. Dazu sagte Kono, es handele sich nicht um eine Einmischung in die Justiz. Südkorea müsse die Angelegenheit richtig lösen.

Zu den Starts von nordkoreanischen Flugkörpern am Samstag äußerte Kono, dass Südkorea, die USA und Japan Informationen sammelten und analysierten. Es habe sich nichts daran geändert, dass der Ball in Nordkoreas Feld liege. Japan wolle den Schulterschluss mit Südkorea und den USA fest aufrechterhalten.

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