Laut einem US-Medienbericht haben spanische Behörden Beweise dafür, dass Adrian Hong, der angebliche Anführer der Eindringlinge in die nordkoreanische Botschaft in Madrid, Beamte des US-Geheimdienstes CIA in Spanien getroffen hatte.
Glaubwürdige Beweise hierfür lägen spanischen Polizei- und Geheimdienstbeamten vor, schrieb die Zeitschrift „The Nation“ am Donnerstag (Ortszeit).
Zu den gesicherten Beweisen zählten Fotos und Kommunikationsdaten, hieß es unter Berufung auf einen europäischen Experten, der mit den spanischen Behörden zu tun haben soll. Der Zeitpunkt des Treffens wurde jedoch nicht genannt.
John Kiriakou, ein ehemaliger CIA-Agent, betonte zwar, dass CIA eine Operation wie den Überfall auf die nordkoreanische Botschaft in Spanien niemals genehmigen würde. Denn diese sei amateurhaft und gleichzeitig kriminell gewesen. Die Antwort auf die Frage, ob er glaube, dass die CIA mit Beteiligten an dem Überfall Kontakt gehabt habe, laute „Ja“, hieß es jedoch zugleich.
Adrian Hong gilt als Anführer der anti-nordkoreanischen Organisation „Free Joseon“, die sich zum Überfall auf die nordkoreanische Botschaft in Spanien im Februar bekannte.