Der japanische Regierungschef Shinzo Abe hat eine Opfergabe an den Kriegsschrein Yasukuni geschickt.
Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo News berichtete am Sonntag, dass Abe am Freitag dem umstrittenen Schreinen einen Masakaki-Baum zukommen ließ. Am Freitag begann an der Gedenkstätte das alljährliche Frühlingsfest.
Einen Besuch an dem Schrein hatte der Premier zuletzt im Dezember 2013 vorgenommen. Offenbar aus Rücksicht auf die Beziehungen mit Südkorea und China schickte er seither nur noch Opfergaben anlässlich des Frühlings- und Herbstfestes.
An dem Schrein im Zentrum von Tokio werden zwei Millionen japanische Gefallene geehrt. Weil sich dort auch Gedenktafeln für 14 Kriegsverbrecher der Klasse A befinden, reagieren Koreaner und Chinesen empfindlich auf die Ehrerbietungen.