Die japanische Regierung will trotz des Urteils des Berufungsgremiums der Welthandelsorganisation Südkorea weiter auffordern, dessen Importverbot für Fischereiprodukte aus Fukushima und der Umgebung aufzuheben.
Eine entsprechende Stellungnahme gab Außenminister Taro Kono am Freitag ab, nachdem das WTO-Berufungsgremium im Streit um Fischereiprodukte aus Fukushima zugunsten Südkoreas geurteilt hatte.
Er bezeichnete das Urteil als wirklich bedauerlich. Zugleich hieß es, die Position, dass Japan Südkorea zur Abschaffung der Maßnahmen auffordern wolle, sei unverändert.
Tokio wolle den Inhalt des Berichts des Berufungsgremiums analysieren und überprüfen, wie es künftig vorgehen sollte. Auf der Grundlage des Berichts wolle Japan mit Südkorea diskutieren und die Abschaffung dessen Maßnahmen verlangen, hieß es weiter.
Ein Vertreter des japanischen Fischereibehörde sagte der Nachrichtenagentur Kyodo, man wolle aktiv Erläuterungen vornehmen, damit keine Besorgnis über japanische Nahrungsmittel aufkomme.