Papst Franziskus hat dem früheren UN-Generalsekretär Ban Ki-moon gegenüber seine Unterstützung für die Friedensschaffung auf der koreanischen Halbinsel ausgesprochen.
Papst Franziskus empfing am Donnerstag (Ortszeit) Ban zu einer Audienz. Beide tauschten sich etwa 20 Minuten lang über die Situation auf der koreanischen Halbinsel, den Weltfrieden und Umweltprobleme aus.
Ban äußerte, dass es jüngst viele Veränderungen im Umfeld der koreanischen Halbinsel gegeben habe, und erwähnte die Gipfel zwischen beiden Koreas, zwischen Nordkorea und den USA sowie zwischen China und Nordkorea. Er äußerte die Hoffnung auf einen Erfolg des Südkorea-USA-Gipfels und eine Botschaft der Hoffnung des Papstes für die Einwohner in Nordkorea.
Der Papst sagte, es sei wichtig, trotz eventueller Schwierigkeiten den Dialog fortzusetzen, da die Situation auf der koreanischen Halbinsel einen großen Einfluss auf die gesamte Welt ausübe. Er möchte allen an der Friedensschaffung auf der Halbinsel beteiligten Menschen seine feste Unterstützung für den Frieden auf der koreanischen Halbinsel mitteilen.
Wie verlautete, habe Ban sich außerdem beim Papst dafür bedankt, dass dieser im September 2015 vor der UN-Vollversammlung gesprochen und im Juni jenes Jahres die Enzyklika „Laudato si“ zu ökologischen Fragen veröffentlicht hatte, was zur Annahme des Klimaabkommens von Paris im Dezember beitrug.
Franziskus betonte die Wichtigkeit der Umwelt. Denn die Umwelt hänge mit dem Überleben direkt zusammen, hieß es.