Bei dem am Donnerstag in der Provinz Gangwon ausgebrochenen Feuer sind nach Angaben der Behörden 400 Häuser und 900 Tierzuchtanlagen zerstört worden.
Das teilte die dem Innenministerium unterstellte Zentrale für Desaster und Gegenmaßnahmen am Sonntag mit. Insgesamt 530 Hektar Waldfläche und Felder verbrannten, auch brannten 68 öffentliche Einrichtungen und 100 Gebäude nieder. Eine Person starb durch das Feuer.
730 Personen mussten vor den Flammen in Sicherheit gebracht und in rund 30 Notunterkünften untergebracht werden.
Der neue Innenminister Chin Young hatte am Tag seines Amtsantritts am Samstag die Provinz besucht. Tags darauf leitete er in Seoul eine Sitzung, auf der Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer des Waldbrandes diskutiert wurden.
Er ordnete an, die Verwaltungsverfahren so weit wie möglich zu vereinfachen, damit den Opfern schnell geholfen werden kann.