Nach dem Ausbruch eines Waldbrandes in Goseong in der Provinz Gangwon konnte inzwischen der Hauptbrand gelöscht werden.
Dies sei am Freitag gegen 9.37 Uhr gelungen, teilte das Zentrum für Waldbrandschutz an der Ostküste mit.
Angesichts starken Windes konzentrieren sich die Einsatzkräfte darauf, einen eventuellen Nachbrand zu überwachen und die restlichen Flammen auszulöschen. Mit Stand von elf Uhr wurden etwa 15.000 Einsatzkräfte, 212 Feuerwehrfahrzeuge, 77 Feuerlöschfahrzeuge und 57 Hubschrauber für die Brandbekämpfung eingesetzt.
Laut dem Nationalen Zentrum für Katastrophenschutz wurde wegen des Waldbrandes mit Stand von elf Uhr ein Todesfall gemeldet. Elf Menschen seien verletzt und 2.200 Einwohner evakuiert worden, hieß es.
Bisher wurden etwa 250 Hektar Waldflächen und Felder sowie 125 Häuser niedergebrannt. Auch sechs Warenlager und fünf Treibhäuser wurden zerstört. Bei 79 Basissendeempfängerstationen und 172 Repeatern von drei großen Mobilfunkanbietern sowie 235 Internetleitungen kam es zu Störungen.
Das Bildungsamt von Gangwon teilte mit, insgesamt 52 Schulen für heute schließen zu lassen, darunter alle 25 Schulen in Sokcho und alle 24 in Goseong.
Unterdessen wies die Stromgesellschaft KEPCO die Vermutung zurück, dass der Waldbrand durch die Explosion eines Umspanners in Goseong ausgelöst wurde. An dem betroffenen Leitungsmast sei kein Transformer, sondern ein Vakuum-Leistungsschalter angebracht, sagte ein Vertreter. Bei einer Untersuchung vor Ort seien keine Brandspuren gefunden worden.
Es sei denkbar, dass ein herbeigeflogener Fremdkörper einen Funken am dortigen Stromdraht ausgelöst habe, was zum Brand geführt habe. Die genaue Brandursache werde derzeit ermittelt, hieß es.