Ein in Goseong in der Provinz Gangwon ausgebrochener Waldbrand hat massive Schäden angerichtet.
Laut dem Nationalen Zentrum für Katastrophenschutz starb mit Stand von 6 Uhr ein Einwohner in seinen Fünfzigern in Sokcho. Etwa 250 Hektar Waldflächen und Felder sowie 125 Gebäude wurden niedergebrannt.
4.011 Einwohner in Goseong und Sokcho mussten evakuiert werden. Bei 59 Basissendeempfängerstationen und 65 Repeater von drei großen Mobilfunkanbietern sowie 188 Internetleitungen kam es zu Störungen.
Das Zentrum vermutete, dass der Brand durch die Explosion eines Umspanners in Goseong ausgelöst wurde.
Für die Brandlöschung wurden mit Stand von 6 Uhr über 2.000 Personen, darunter 1.322 Beamte und 203 Feuermänner, sowie 73 technische Geräte eingesetzt.
Es wurde beschlossen, 47 Schulen in Gangwon für den heutigen Freitag zu schließen. Das Verteidigungsministerium brachte etwa 2.840 Personen von 25 Truppeneinheiten in Sicherheit.
Präsident Moon Jae-in leitete unmittelbar eine Dringlichkeitssitzung des Nationalen Zentrums für Krisenmanagement und ordnete an, mit allen verfügbare Ressourcen gegen den Brand vorzugehen. Moon besuchte laut seinem Chefsekretär für Öffentlichkeitsarbeit gegen 0.20 Uhr das Zentrum für Krisenmanagement und wurde über die Situation informiert.