Die Stadt Merida im mexikanischen Bundesstaat Yucatan hat einen Korea-Tag eingeführt.
Das Stadtparlament habe am 30. März eine Verordnung für die Bestimmung des 4. Mai zum Korea-Tag einstimmig verabschiedet, teilte die südkoreanische Botschaft in Mexiko mit. Der 4. Mai markiert den Tag, als koreanische Einwanderer erstmals in Mexiko eintrafen.
In Merida, der größten Stadt im Südosten Mexikos, siedelten bereits im Jahr 1905 erste Einwanderer aus Korea. 1.033 Koreaner kamen damals nach Mexiko, um in sogenannten Sisal-Agaven Farmen für die „Henequén“ Industrie zu arbeiten. Sie konnten nicht mehr in ihr Heimatland heimkehren, da Korea in der Zwischenzeit durch Japan annektiert wurde.
In Merida und in der Umgebung leben heute etwa 7.000 Nachfahren von eingewanderten Koreanern.