Eine Gedenkhalle für den koreanischen Unabhängigkeitskämpfer Ahn Jung-geun ist am Samstag am Bahnhof im chinesischen Harbin wieder eröffnet worden.
In einer Anzeige in der lokalen Zeitung „Harbin Daily“ wurde die Rückkehr der Gedenkhalle an den Bahnhof, ihren ursprünglichen Standort, bekannt gegeben.
Die Gedenkhalle für Ahn war im Januar 2014 am Bahnhof Harbin eröffnet worden, wo dieser im Oktober 1909 den ersten Generalresident Japans im damaligen Protektorat Korea, Ito Hirobumi, erschossen hatte.
Wegen der Ausbauarbeiten am Bahnhof wurde die Gedenkhalle im März 2017 in das Kunstmuseum des koreanischen Volks in Harbin verlegt. Nach der Wiedereröffnung des Bahnhofs im vergangenen Dezember teilte China die Absicht mit, noch im ersten Halbjahr dieses Jahres die Gedenkhalle wieder am Bahnhof zu eröffnen.