Ein Video für die Durchsetzung der Anerkennung von Dokumenten über die Sexsklaverei der japanischen Armee während des Zweiten Weltkriegs als UNESCO-Weltdokumentenerbe verbreitet sich nun auf YouTube.
Das teilte die Organisation Korean American Forum of California mit.
In dem etwa 150 Sekunden langen Video verlangen mehrere Personen, dass ein Dossier unter dem Namen „Stimmen der Trostfrauen“ in die UNESCO-Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen werden sollte.
Dabei handelt es sich um ein Dossier, das das Internationale Komitee für gemeinsame Nominierungen aus 14 Bürgergruppen aus acht Ländern einschließlich Südkoreas, Chinas, Taiwans und der Philippinen einreichte. Dieses umfasst 2.744 Fälle von Gräueltaten, die japanische Imperialisten verübt hatten.
Das Komitee hatte Bemühungen unternommen, um die Aufnahme der Dokumente zu Trostfrauen in die Liste des Weltdokumentenerbes zu erreichen. Die UNESCO hatte jedoch im Oktober 2017 die Entscheidung darüber vertagt. Als Grund wurde damals vermutet, dass Japan seine Beiträge für die UNESCO als Druckmittel eingesetzt hatte.