Internationales
US-Experte: Keine Fortschritte bei Denukleariserung Nordkoreas
Write: 2019-03-27 13:49:11 / Update: 2019-03-27 16:05:43
Das Unterkomitee für Ostasien und Pazifik des Außenausschusses im US-Senat hat eine Anhörung veranstaltet, um zu diskutieren, in welche Richtung die US-Politik gegenüber Nordkorea nach dem Gipfel in Hanoi gehen sollte.
Bei der Anhörung am Dienstag (Ortszeit) sagte Victor Cha, Korean Chair am Zentrum für Strategische und Internationale Studien, die nordkoreanische Position in Hanoi spiegele wider, dass sich seine Verhandlungsstrategie überhaupt nicht verändert habe.
Er betonte, dass es trotz beider Gipfel keinen Fortschritt bei der Denuklearisierung gegeben habe. Präsident Trump könnte möglicherweise die Grenzen seiner „Bromance“-Diplomatie mit Nordkorea erkennen.
Kelly Magsamen, die in der Obama-Regierung eine leitende Beamtin für Asien und Pazifik im Verteidigungsministerium gewesen war, sagte, es sollte keine Gipfel ohne Substanz mehr geben.
Sie betonte die Notwendigkeit einer kohärenten Strategie zwischen Behörden, die sowohl vom Präsidenten als auch von seinem nationalen Sicherheitsteam unterstützt werde.
Der Vorsitzende des Unterkomitees, Cory Gardner, kritisierte den jüngsten Befehl von Präsident Trump, neue Sanktionen gegen Nordkorea zurückzunehmen.
Der Außenausschuss des Senats warnte vor einer möglichen Enttäuschung über ständige Veränderungen der Politik der USA zu Nordkorea. Das US-Außenministerium betonte unterdessen auf einer Pressekonferenz, dass sich die Druckausübung mit Sanktionen fortsetzen werde, bis Nordkorea denuklearisiere.
Die Redaktion empfiehlt