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Nationales

Gericht genehmigt Beschlagnahme von Vermögen von Mitsubishi wegen Zwangsarbeit

Write: 2019-03-26 08:26:08Update: 2019-03-26 13:09:13

Ein Gericht hat ein Zwangsvollstreckungsverfahren gegen Mitsubishi Heavy Industries Ltd. beschlossen.

Grund ist, dass sich das japanische Unternehmen weigerte, einem Urteil des Obersten Gerichtshofs Südkoreas für die Entschädigung von Opfern der Zwangsarbeit nachzukommen.

Das Bezirksgericht Daejeon habe am Freitag beschlossen, zwei Markenrechte und sechs Patentrechte von Mitsubishi zu beschlagnahmen, teilte eine mit der Zwangsrekrutierung zur japanischen Kolonialzeit beschäftigte Bürgergruppe am Montag mit.

Demnach darf die Firma die betreffenden Rechte nicht nach Belieben veräußern oder übertragen.

Der Oberste Gerichtshof hatte Ende November geurteilt, dass Mitsubishi vier Opfern der Zwangsrekrutierung zur Kolonialzeit und einem Hinterbliebenen einer Zwangsarbeiterin eine Entschädigung zahlen muss. Mitsubishi ließ sich jedoch nicht auf die Forderung nach Verhandlungen ein.

Daraufhin beantragten die Bürgergruppe und die Vertreter der Klägerinnen im Januar die Beschlagnahme der Vermögenswerte im Wert von 804 Millionen Won (710.000 Dollar).

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