Der japanische Außenminister Taro Kono hat zum Tod des Vaters von Lee Soo-hyun eine Beileidsbotschaft bekannt gegeben.
Lee Soo-hyun, ein koreanischer Student in Tokio, starb im Jahr 2001 beim Versuch, an einer Bahnstation einen auf die Gleise gefallenen betrunkenen Mann zu retten.
Lees Vater Lee Sung-dae verstarb am 21. März im Alter von 80 Jahren, während er wegen seines verschlechterten Gesundheitszustands im Krankenhaus behandelt wurde.
Kono veröffentlichte am 22. März auf der Webseite des Außenministeriums seine Kondolenzbotschaft. Er spreche in Vertretung der japanischen Regierung und der Bürger den Hinterbliebenen sein Beileid aus und bete für die Ruhe von Lee Sung-dae, dem Ehrenpräsidenten der LSH Asia Scholorship Foundation.
Die mutige Handlung von Lee Soo-hyun, sich für die Rettung einer an der Station Shin-Okubo auf die Gleise gefallenen Person zu opfern, habe viele Japaner beeindruckt, hieß es weiter.
Lee Sung-dae gründete 2002 die Stipendienstiftung, die nach seinem Sohn benannt wurde. Bis 2017 erhielten 844 Personen aus 18 Ländern ein Stipendium.