Laut Untersuchungsergebnissen wird Ultrafeinstaub in Südkorea zu 30 bis 50 Prozent auf chinesische Einflüsse zurückgeführt.
Das gab das ministeriumsübergreifende Zentrum für Feinstaubbelastung am Mittwoch bekannt.
Das Zentrum analysierte umfassend die Einflüsse von Ultrafeinstaub aus China in den letzten fünf Jahren. Sollte die Ultrafeinstaubkonzentration in Südkorea 20 Mikrogramm pro Kubikmeter unterschreiten, werde die Belastung zu 30 Prozent China zugeschrieben. Bei einem Wert von mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter steige der Anteil auf 50 Prozent, hieß es.
Die Ultrafeinstaubkonzentration in Südkorea stamme zu 30 bis 80 Prozent aus dem Ausland wie China und Russland. Auch Ultrafeinstaub in Nordkorea habe Einfluss auf die Umwelt in Südkorea, hieß es weiter.
Das Zentrum teilte mit, ein Forschungsflugzeug umzubauen und noch im März in Betrieb zu nehmen, um Bewegungsrouten von Feinstaub zu ermitteln.
Das Zentrum wurde im September 2017 gegründet, um eine Grundlage für das Feinstaubmanagement zu schaffen und eine Problemlösung zu finden. Die Ministerien für Wissenschaft, Umwelt und Gesundheit wollen bis 2020 insgesamt 49,6 Milliarden Won für Forschungsaktivitäten des Zentrums einsetzen.