Der US-Botschafter in Südkorea, Harry Harris, hat eine Fabrik von Kia Motors im US-Bundesstaat Georgia besucht.
Das US-Außenministerium veröffentlichte am Montag (Ortszeit) auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ein Foto von dem Besuch und bezeichnete die Produktionsanlage als gutes Beispiel der Investitionen in den USA.
In dem Werk von Kia könnten 340.000 Fahrzeuge im Jahr gefertigt werden, 2.700 Arbeitnehmer seien dort beschäftigt, hieß es.
Der Besuch des Diplomaten erfolgte inmitten der Druckausübung von US-Präsident Donald Trump gegenüber General Motors. Der Konzern hatte im November Umstrukturierungspläne für fünf Fabriken in Nordamerika vorgelegt und jüngst die Produktion in seinem Werk in Lordstown im Bundesstaat Ohio eingestellt.
Der südkoreanische Botschafter in den USA, Cho Yoon-je, besuchte gemeinsam mit Harris die Fabrik von Kia. Er wies im Anschluss an den Besuch auf Facebook darauf hin, dass Kia Motors mit der Fabrik zur Wiederbelebung eines Dorfs in Georgia beitrug.
Der Fabrikbesuch beider Botschafter erfolgte im Rahmen des Programms „Dialog der Botschafter“, das bis 23. März stattfindet. Cho und Harris werden mehrere Orte in den USA besuchen und an Veranstaltungen wie öffentlichen Diskussionen teilnehmen, um sich über Angelegenheiten des südkoreanisch-US-amerikanischen Bündnisses auszutauschen.