Präsident Moon Jae-in und Kambodschas Premierminister Hun Sen wollen die bilaterale wirtschaftliche und regionale Kooperation ausbauen.
Bei ihrem Gipfel am Freitag in Phnom Penh nahmen beide Spitzenpolitiker zur Kenntnis, dass das bilaterale Handelsvolumen im Vergleich zur Zeit der Normalisierung der Beziehungen 1997 um das 18 Fache auf 970 Millionen Dollar wuchs.
Vereinbart wurde, den Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens zu beschleunigen, um die Aktivitäten von rund 200 südkoreanischen Unternehmen in Kambodscha zu unterstützen. Am Rande des Gipfels wurden fünf Abkommen bzw. Absichtserklärungen unterzeichnet. Unter anderem wurde damit die Obergrenze für Darlehen für das südostasiatische Land für den Zeitraum 2019 bis 2023 auf 700 Millionen Dollar verdoppelt.
Moon und Hun Sen vereinbarten zudem eine enge Kooperation beim Gipfel zwischen Südkorea und dem südostasiatischen Staatenbund ASEAN und beim ersten Gipfel zwischen Südkorea und Mekong-Staaten Ende dieses Jahres. Hun Sen sicherte seine Unterstützung für Moons Südpolitik zur Verstärkung der Beziehungen mit südostasiatischen Ländern zu.