Die USA haben Berichte dementiert, nach denen Pläne für eine starke Kostensteigerung für Verbündete existieren.
Der kommissarische US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan wies Medienberichte als falsch zurück, nach denen die Verbündeten die Kosten vollständig übernehmen und obendrein einen Zuschlag von 50 Prozent zahlen sollen.
Die Zeitung „Washington Post“ und Bloomberg hatten über Pläne für eine Formel „Kosten plus 50 Prozent“ berichtet. Etwa 199.000 US-Soldaten sind im Ausland stationiert, die US-Regierung teilt sich die Kosten für deren Stationierung mit den Gastländern.
Shanahan betonte bei einer Anhörung des Senatsausschusses für Streitkräfte am Donnerstag (Ortszeit) aber zugleich, dass die Aufteilung der Kosten für die Stationierung von US-Truppen unfair sei.
Nach Bekanntwerden der Berichte über ein Konzept „Kosten plus 50 Prozent“ wurde in den USA die Kritik laut, dass US-Soldaten keine Söldner seien. Das „Wall Street Journal“ schrieb, dass die Allianz kein Immobiliengeschäft sei.
Shanahan berichtete außerdem, dass die gemeinsamen Militärübungen Südkoreas und der USA dieses Jahr umgestaltet worden seien. Er werde Ende März Südkoreas Verteidigungsminister Jeong Kyeong-doo treffen und mit ihm über den Verlauf und die Ergebnisse von Gemeinschaftsübungen diskutieren.