Die Südkoreaner verbringen mehr Zeit mit Lernen und Hobbies, seit das System für eine maximale Wochenarbeitszeit von 52 Stunden eingeführt wurde.
Die Zentralbank Bank of Korea und das Statistische Amt gaben am Sonntag bekannt, dass die Ausgaben der Privathaushalte für die Bildung letztes Jahr 42,24 Billionen Won oder 37,2 Milliarden Dollar erreicht hätten, 3,2 Prozent mehr als im Jahr davor. Es war der kräftigste Anstieg im Jahresvergleich seit 2009.
Die Ausgaben für Hobbies wie Unterhaltung betrugen letztes Jahr 67,23 Billionen Won, 4,6 Prozent mehr als im Jahr davor. Es war der höchste jährliche Zuwachs seit 2011, als ein Plus von 5,8 Prozent verbucht worden war.
Ein Vertreter der Zentralbank sagte, dass die Menschen in ihren Zwanzigern und Dreißigern mehr für die Weiterbildung auszugeben schienen. Die Ausgaben seien ab dem dritten Quartal merklich angestiegen, offenbar beeinflusst durch die Einführung der maximalen Wochenarbeitszeit von 52 Stunden.