Die chinesische Regierung hat eine Verantwortung Chinas für Feinstaubbelastungen in Südkorea erneut bestritten.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lu Kang, sagte am Mittwoch, er frage sich, ob Südkorea einen Nachweis dafür habe, dass der dortige Feinstaub aus China stamme.
Damit reagierte er auf die Forderung nach einem Kommentar dazu, dass Südkoreas Präsident Moon Jae-in der Regierung aufgetragen hatte, Maßnahmen zur Kooperation zwischen Südkorea und China gegen das Feinstaubproblem auszuarbeiten. Lu sagte, dass er über die entsprechenden Medienberichte nicht informiert sei.
Er äußerte, dass an den letzten zwei Tagen in Peking anscheinend kein Feinstaub geherrscht habe, während in Seoul die Ultrafeinstaubkonzentration 147 Mikrogramm pro Kubikmeter übertroffen habe. Der Sprecher sagte jedoch auch, dass eine Zusammenarbeit gut wäre.
Das chinesische Umweltministerium hatte im Dezember betont, dass Feinstaub in Seoul hauptsächlich in der Stadt selbst emittiert worden sei.