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Internationales

WSJ: Chinesische Hacker nehmen über 20 Universitäten wegen maritimer Technologien ins Visier

Write: 2019-03-06 09:57:39Update: 2019-03-06 13:37:19

Chinesische Hacker sind in Computersysteme von über 20 Universitäten in der Welt eingedrungen, um geheime Forschungsdaten zu stehlen.

Das berichtete die US-Zeitung „Wall Street Journal“ am Dienstag (Ortszeit). Sie zitierte dabei die Ergebnisse von Untersuchungen durch die Cybersicherheitsunternehmen iDefense und FireEye.

In Peking ansässige Hacker hätten mindestens 27 Universitäten ins Visier genommen, darunter das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Chinas zuständige Behörden hätten einen Zusammenhang mit den Hackern geleugnet, hieß es.

Laut iDefense konzentrierten die Hacker ihre Attacken auf Universitäten, die auf dem Gebiet maritime Militärtechnologie stark sind. Auch sensible Militärinformationen wurden gestohlen.

Der Zeitung zufolge war die Sahmyook Universität in Südkorea, die auf die Erforschung neuer Unterwassertechnologien spezialisiert ist, davon betroffen. Dies hänge vermutlich mit den zunehmenden Spannungen im Südchinesischen Meer wegen Gebietsstreitigkeiten zusammen.

Hacker tarnten sich sogar als Forscher anderer Universitäten, um Cyberattacken zu verüben.

Diesbezüglich kündigte die US-Marine in einer Stellungnahme an, den Ernst der Cyberbedrohung zu erkennen und Bemühungen um eine bessere Verteidigung zu unternehmen.

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