Südkorea hat letztes Jahr die zweithöchste Ultrafeinstaubkonzentration unter den OECD-Ländern aufgewiesen.
Greenpeace analysierte entsprechende Daten von AirVisual, einem Unternehmen zur Ermittlung der Luftverschmutzung.
Laut Greenpeace rangierte Südkorea im vergangenen Jahr mit einer durchschnittlichen Konzentration von 24 Mikrogramm pro Kubikmeter auf Platz 27 unter 73 untersuchten Ländern. Unter den OECD-Mitgliedern verzeichnete Südkorea den zweithöchsten Wert hinter Chile, das auf 24,9 ㎍/㎥kam.
Weltweiter Spitzenreiter war Bangladesch mit 97,1 ㎍/㎥. Dahinter folgten Pakistan und Indien. Ostasiatische Länder haben ebenfalls mit einer hohen Verschmutzung zu kämpfen. Die Mongolei landete mit 58,5 ㎍/㎥ auf Platz sechs, China mit 41,2 ㎍/㎥ auf Platz zwölf.
Greenpeace berichtete unter Berufung auf Daten des südkoreanischen Umweltministeriums, dass die durchschnittliche Ultrafeinstaubkonzentration in Seoul vergangenes Jahr 23 ㎍/㎥ betrug.