Die Provinz-Regierung von Jeju will ihre Lizenz für ein profitorientiertes Krankenhaus zurückziehen.
Grund ist, dass dieses nicht wie geplant am Montag eröffnete.
Das von chinesischen Investoren finanzierte Greenland International Medical Center sollte Südkoreas erstes profitorientiertes Krankenhaus werden. Die in Schanghai beheimatete Greenland Group hatte jüngst um eine Verschiebung der Frist für die Eröffnung gebeten, dies hatte die Provinz-Regierung abgelehnt.
Vor der endgültigen Entscheidung über einen Widerruf der Lizenz werde eine Anhörung anberaumt. Der stellvertretende Provinz-Gouverneur Ahn Dong-won sagte am Montag, dass ein neutraler Experte die Anhörung leiten werde.
Auch solle entschlossen auf eine Klage des Greenland-Krankenhauses geantwortet werden, nach der die im Vertrag genannten Bedingungen für den Betrieb des Krankenhauses illegal seien.
Das Krankenhaus hatte am 5. Dezember des Vorjahres eine Lizenz als profitorientiertes Krankenhaus mit der Auflage erhalten, nur ausländische Patienten behandeln zu dürfen.