Die Vereinigung Koreanischer Kindergärten hat ihre Schließung von Kindergärten gestoppt.
Aus Protest gegen neue Buchhaltungsrichtlinien der Regierung hatte die Vereinigung privater Kindergärten die Mitglieder dazu aufgerufen, zum gestrigen Start des neuen Schuljahres nicht zu öffnen.
Deren Vorsitzender Lee Deok-seon teilte am Montagnachmittag mit, dass auf eine weitere Schließung aufgrund scharfer Proteste der Regierung und der Öffentlichkeit verzichtet werde. Er entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten, die Eltern und Kindern bereitet worden seien. Auch kündigte er an, Verantwortung für die Wirren zu übernehmen. Gleichzeitig kritisierte er aber auch die Regierung dafür, dass sie die Situation verschlimmert habe, indem sie die Kindergärten unter Druck gesetzt habe.
Rund 230 Kindergärten landesweit, und damit etwas weniger als sieben Prozent, hatten sich dem Protest am Montag angeschlossen.
Das Erziehungsamt der Stadt Seoul hatte am Montag angekündigt, der Vereinigung wegen des Protestes die Lizenz entziehen zu wollen.