Die sterblichen Überreste von 74 zur Kolonialzeit zur Zwangsarbeit nach Japan verschleppten Koreanern werden am Donnerstag nach Südkorea gebracht.
Japan hatte nach dem 1938 erlassenen Nationalen Mobilisierungsgesetz 7,8 Millionen Koreaner verschleppt. Über 80.000 von ihnen starben in Japan, jedoch konnten die Gebeine von nur etwa 10.000 Personen heimkehren.
Heute werden die Gebeine von 74 Opfern der Zwangsrekrutierung heimgebracht, die an einem Tempel in Osaka aufbewahrt worden waren. 70 waren Arbeiter, vier Militärbedienstete.
Die Rückführung ist das erste Kooperationsergebnis zwischen dem südkoreanischen Rat für Versöhnung und Kooperation des Volks und seinem nordkoreanischen Pendant.
Nach einer Gedenkfeier am Freitag, dem Jahrestag der Unabhängigkeitsbewegung vom 1. März, werden die Urnen am Samstag auf der Insel Jeju aufbewahrt.