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Internationales

Südkorea im OECD-Vergleich mit höchstem Anteil von Niedriglöhnerinnen

Write: 2019-02-25 09:41:18Update: 2019-02-25 17:15:38

Südkorea verfügt im OECD-Vergleich über den höchsten Anteil der Niedriglöhnerinnen an den Arbeitnehmerinnen.

Nach statistischen Daten der OECD weist Südkorea mit Stand von 2017 mit 35,3 Prozent den höchsten Anteil unter acht Ländern auf, die den Anteil der Niedriglöhnerinnen veröffentlichten. Südkorea übertraf somit die USA, die mit 29,07 Prozent den zweithöchsten Anteil verzeichneten, um mehr als sechs Prozentpunkte.

Mit Stand von 2016, als 23 Länder entsprechende Daten bekannt gaben, lag Südkorea mit 37,2 Prozent ebenfalls an der Spitze. Dahinter folgte Israel mit 30,42 Prozent. Der damalige OECD-Durchschnitt lag bei 20,01 Prozent.

Die OECD betrachtet einen Lohn, der zwei Drittel des mittleren Lohnniveaus nicht erreicht, als Niedriglohn.

Als Grund für den hohen Anteil der Billiglohnarbeiterinnen in Südkorea wird vermutet, dass viele Frauen wegen der Geburt und Betreuung von Kindern ihre Berufslaufbahn unterbrechen müssen. Daher verlangsamt sich der Zuwachs der Löhne der Frauen, nach der Rückkehr ins Berufsleben erreicht das Lohnniveau in vielen Fällen nicht das vorherige Niveau.

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