Nationales
Gericht erkennt staatliche Verantwortung für Mers-Opfer an
Write: 2019-02-25 09:13:57 / Update: 2019-02-25 13:22:03
Ein Gericht hat die Verantwortung des Staats für ein Todesopfer der Mers-Epidemie von 2015 anerkannt.
Das Bezirksgericht Seoul Zentral urteilte in einer von den Hinterbliebenen des Mers-Patienten Nummer 104 eingereichten Entschädigungsklage gegen die Stiftung für Gemeinwohl der Versicherungsfirma Samsung Life und den Staat zum Teil zugunsten der Kläger. Die Stiftung ist die Betreiberin des Samsung Medical Center in Seoul.
Der Verstorbene hatte im Mai 2015 die Notaufnahme des Krankenhauses aufgesucht, wo der Mers-Patient Nummer 14, ein Superverbreiter, damals stationär behandelt worden war. Anschließend hatte sich der Mann mit dem Mers-Virus angesteckt und erlag der Krankheit 18 Tage nach der Bestätigung der Infektion.
Das Richtergremium forderte den Staat auf, der Ehefrau des Verstorbenen 37,9 Millionen Won zu zahlen. Die Stiftung solle von der Summe 6,6 Millionen Won übernehmen. Jedem der drei Kinder solle der Staat 21,6 Millionen Won zahlen, die Stiftung 4,4 Millionen Won davon.
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