Am heutigen Freitag werden landesweit außer in der Provinz Jeju Notmaßnahmen zur Feinstaubreduzierung ergriffen.
Es ist das vierte Mal in diesem Jahr und erste Mal seit dem Inkrafttreten des Sondergesetzes zu Feinstaub, dass die Notmaßnahmen gegen Feinstaub umgesetzt werden. Die Maßnahmen gelten von 6 bis 21 Uhr.
In Seoul wird erstmals das Fahren mit Fahrzeugen der Abgasklasse 5 eingeschränkt, die in der Hauptstadtregion angemeldet sind. Es wird mit Überwachungskameras an 55 Stellen in der Stadt kontrolliert, ob ein Verstoß vorliegt. Bei einem Verstoß droht ein Bußgeld von 100.000 Won.
Für die Mitarbeiter der Behörden und öffentlichen Institutionen gilt ein teilweises Fahrverbot. Heute dürfen nur Fahrzeuge mit gerader Endziffer des Kennzeichens fahren.
Zudem wird an 29 Kohle- und Schwerölkraftwerken die Leistung auf 80 Prozent gedrosselt.