Fotos von koreanischen Trostfrauen für japanische Soldaten im Zweiten Weltkrieg werden erstmals in einer Ausstellung in Südkorea gezeigt.
Dazu zählt ein Foto, auf dem Park Young-shim als Gefangene der US-Truppen zu sehen ist. Park, das inzwischen verstorbene Opfer der Sexsklaverei, hatte über ihre Erfahrungen berichtet. Zwei weitere Fotos zeigen eine Gruppe koreanischer Trostfrauen in Myitkyina in Burma (Myanmar).
Die drei Aufnahmen stammen aus einem Fotoalbum, das das US-Militär während des Pazifikkriegs erstellt hatte. Sie waren am 14. August und 3. September 1944 aufgenommen worden.
Die Fotos hatten die Stadt Seoul und ein Forscherteam der Seoul Nationaluniversität im vergangenen September erworben. Beide Seiten hatten drei Jahre lang ein Projekt zur Verwaltung von Dokumenten zu den Trostfrauen durchgeführt.
Sie werden am 25. Februar eine Ausstellung in Seoul eröffnen, bei der neben den drei Fotos weitere bisher gewonnene historische Daten, Fotos und Videomaterialien über die Sexsklavinnen der japanischen Armee gezeigt werden. Die Ausstellung wird bis 20. März andauern.