Weniger als die Hälfte der Südkoreaner sprechen sich gegen Homosexualität aus.
Das ergab eine Umfrage, die das Koreanische Institut für öffentliche Verwaltung im vergangenen Jahr durchführte.
49 Prozent der Befragten sagten, dass sie Homosexuelle nicht akzeptieren könnten. Der entsprechende Anteil war von 62,1 Prozent im Jahr 2013 auf 55,8 Prozent im Jahr 2016 geschrumpft. Im Jahr 2017 waren es 57,2 Prozent. Letztes Jahr unterschritt der Anteil der Gegner erstmals die Hälfte.
Hinsichtlich der politischen Gesinnung übertraf der Unterschied zwischen dem Anteil der progressiv Gesinnten und dem der konservativ Gesinnten zehn Prozentpunkte. 47,4 Prozent, damit der größte Anteil, bezeichneten sich als politische Mitte. 31,4 Prozent glaubten, dass sie progressiv gesinnt seien, während 21,2 Prozent sich als konservativ bezeichneten.
Befragt wurden im September und Oktober 8.000 Menschen im Alter von 19 bis 69 Jahren.