Anlässlich des zehnten Todestags von Kardinal Kim Sou-hwan hat ein Gedenksymposion stattgefunden, um auf sein Leben und seine Überlieferungen zurückzublicken.
Das Symposion veranstaltete das Erzbistum Seoul am Donnerstag in der Kathedrale Myeongdong.
Professorin Kim Nam-hee von der Katholischen Universität Koreas sagte, Kardinal Kim sei ein Religionsführer gewesen, der das Charisma eines Propheten und eines Heiligen besessen hätte.
Stephen Kim Sou-hwan wurde 1969 als erster Südkoreaner zum Kardinal ernannt. Er war der jüngste unter den damals weltweit 136 Kardinälen. Sein ganzes Leben lang widmete er sich gesellschaftlich Benachteiligten und setzte sich für die Demokratisierung in den 1970er und 80er Jahren ein.
Auch nach seinem Tod gilt er weiterhin als einer der einflussreichsten Religionsführer.