Das südkoreanische Justizministerium hat beschlossen, die Visaausstellung für Usbeken, die in von einem Reiseverbot betroffenen Ländern wie Syrien lebten, einzuschränken.
Hintergrund ist ein jüngst veröffentlichter Bericht des UN-Sicherheitsrats, nach dem viele usbekische Mitglieder von mit al-Qaida verbundenen bewaffneten Gruppen in Syrien darum gebeten hätten, über die Türkei nach Südkorea reisen zu können.
Das Justizministerium teilte am Donnerstag mit, unmittelbar nach dem Erhalt des Berichts des Weltsicherheitsrats die Einreisekontrolle für die direkt aus der Türkei einreisenden Usbeken verschärft zu haben.
Das Ressort habe die Prüfung zur Visaausstellung für Usbeken, die in einem dritten Land wie der Türkei ein Einreisevisum beantragen, verschärft, um gründlich festzustellen, zu welchem Zweck sie nach Südkorea reisen wollen, hieß es.