Nordkorea hat nach Angaben seines UN-Botschafters die Einführung der Marktwirtschaft in Vietnam akzeptiert.
Nordkorea fühle sich von Vietnam nicht betrogen, sagte Kim Song laut der amerikanischen Website Minjok Tongshin bei einem Treffen mit Vertretern einer Wiedervereinigungs-Organisation von ethnischen Koreanern in den USA.
Kim habe auf die Frage geantwortet, ob sich Nordkorea von Vietnam hintergangen gefühlt habe, als das Land nach dem Vietnam-Krieg eine wirtschaftliche Reformpolitik verfolgt habe. Nordkorea habe schließlich während des Kriegs Soldaten nach Vietnam geschickt. Das sei damals gewesen, und das andere sei heute, wurde Kim zitiert.
Am 27. und 28. Februar treffen sich der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un und US-Präsident Donald Trump zu ihrem zweiten Gipfeltreffen in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi.
Es wird vermutet, dass Kim den Gipfel mit einem Staatsbesuch in Vietnam verbindet.