Südkorea und die USA haben nach fast einjährigen Verhandlungen eine endgültige Einigung über die Aufteilung der Stationierungskosten der US-Truppen in Korea erzielt.
Beide Seiten vereinbarten, dass Südkorea dieses Jahr eine Billion und 38,9 Milliarden Won zahlt. Die Beitragssumme wurde entsprechend dem Anstieg des südkoreanischen Verteidigungshaushalts in diesem Jahr um 8,2 Prozent im Vorjahresvergleich erhöht.
Damit wurde erstmals die Eine-Billion-Won-Marke übertroffen. Die neue Beitragshöhe ist jedoch 90 Milliarden Won niedriger als die Untergrenze, die die USA vorgelegt hatten.
Die USA verzichteten zudem darauf, dass Südkorea die Kosten für die Verlegung strategischer Waffen auf die koreanische Halbinsel übernehmen sollte.
Die neue Beitragshöhe wird gemäß der US-Forderung lediglich ein Jahr lang gelten. Südkorea verlangte ein drei- bis fünfjähriges Abkommen. Beide Seiten müssten deshalb möglicherweise noch im ersten Halbjahr neue Verhandlungen über die Höhe für die Zeit danach aufnehmen.