Eine US-Abgeordnete hat die Regierung in Washington dazu aufgefordert, längerfristige Abkommen über die Aufteilung der Verteidigungskosten mit den Verbündeten zu schließen.
Die Abgeordnete der Demokratischen Partei Grace Meng gab in einem Schreiben an den US-Außenminister Mike Pompeo am Freitag bekannt, sie heiße das neue Abkommen über die Aufteilung der Kosten für die in Südkorea stationierten US-Truppen willkommen. Allerdings sei es das erste Mal, dass ein nur ein Jahr gültiges Abkommen zu diesem Zweck abgeschlossen werde.
Die US-Regierung sollte eine längerfristige Maßnahme erwägen, in der sich das Vertrauen der US-Regierung zu Südkorea widerspiegele. Die Herangehensweise der Trump-Regierung wie an eine Transaktion gefährde die Sicherheit der Nation und sei gleichzeitig ein Verrat an der Freundschaft mit den Verbündeten.
Südkorea und die USA einigten sich darauf, im Gegenzug für die Annahme der Forderung der USA nach einer einjährigen Gültigkeitsdauer der Übereinkunft den südkoreanischen Beitrag auf etwa 1,03 Billionen Won (916 Millionen Dollar) anzuheben. Die USA hatten zunächst eine Milliarde Dollar als Untergrenze genannt.