Ein Schiff, dessen Besatzung die Ursache für den Untergang eines südkoreanischen Frachters vor zwei Jahren klären soll, wird heute ablegen.
Am 31. März 2017 war die Stellar Daisy auf dem Weg von Brasilien nach China mit 260.000 Tonnen Eisenerz an Bord im Südatlantik, 3.000 Kilometer östlich von Urguay, gesunken.
Von den insgesamt 24 Besatzungsmitgliedern konnten nur zwei Philippiner gerettet werden. Von 22 Menschen, darunter acht Koreanern, fehlt seitdem jede Spur. Auch die Blackbox konnte nicht gefunden werden.
Die Regierung teilte mit, dass ein Suchschiff der Firma Ocean Infinity um 19 Uhr koreanischer Zeit im Hafen von Kapstadt in Südafrika losfahren werde.
Ein Angehöriger eines vermissten Besatzungsmitglieds und zwei Forscher des Ministeriums für Ozeane und Fischerei werden ebenfalls an Bord sein.
Die Suche in der Tiefsee wird etwa 50 Tage lang durchgeführt. Das Schiff wird voraussichtlich um den 14. Februar am Unglücksort eintreffen.