In den USA haben mehrere Gedenkzeremonien für Kim Bok-dong, ein jüngst verstorbenes Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee und Frauenrechtsaktivistin, stattgefunden.
Private Organisationen wie die Koreanergemeinde in San Francisco veranstalteten am Sonntag (Ortszeit) auf dem Saint Mary´s Square eine Gedenkzeremonie für Kim. Dort befindet sich das erste Denkmal für sogenannte Trostfrauen in einer Großstadt der USA.
Die Teilnehmer riefen Kims Wahlspruch aus: „Nichts sei unmöglich, wenn wir uns zusammentun“. Sie forderten zudem die japanische Regierung dazu auf, sich für die Sexsklaverei zu entschuldigen.
Zuvor hatte in Glendale nahe Los Angeles eine Gedenkzeremonie für Kim stattgefunden.
Kim verstarb am 28. Januar im Alter von 92 Jahren. Die Trauerfeier fand am 1. Februar vor der ehemaligen japanischen Botschaft in Seoul statt.