Vereinigungsminister Cho Myoung-gyon hat anlässlich von Mond-Neujahr an einer gemeinsamen Gedenkzeremonie von Südkoreanern mit Angehörigen in Nordkorea teilgenommen.
Das Ritual fand am Dienstagvormittag am Pavillon Imjingak in der Grenzstadt Paju statt. Cho führte mit 1.000 Einwohnern, die Verwandte in Nordkorea haben, eine gemeinsame Zeremonie zur Ehrung ihrer Vorfahren durch.
Er äußerte zudem in einer Rede die Entschlossenheit, gemeinsame Bemühungen zu unternehmen, um den Austausch zwischen getrennten Familien in beiden Koreas, darunter Familientreffen und Heimatbesuche, voranzubringen.
Eine Organisation von Menschen, deren Heimat Nordkorea ist, veranstaltet zu jedem Mond-Neujahr ein gemeinsames Ritual. Die Zeremonie jährt sich dieses Jahr zum 35. Mal.