Das südkoreanische Außenministerium hat sich besorgt über die innenpolitische Lage in Venezuela geäußert.
Es bestehe das Risiko einer längeren Krise, hieß es.
Das Ministerium wünsche sich, dass die Demokratie in einem friedlichen Prozess unter Beteiligung aller politischer Parteien wiederhergestellt werde. Die südkoreanische Regierung wolle sich ebenfalls an den internationalen Bemühungen um die Lösung der humanitären Krise in Venezuela mit vollem Engagement beteiligen.
In Venezuela herrschen seit dem Beginn der zweiten Amtszeit von Präsidenten Nicolas Maduro am 10. Januar chaotische Zustände. Der Oppositionsführer Juan Guaidó ernannte sich zum Interimspräsidenten und fordert Neuwahlen. Präsident Maduro schloss jedoch vorgezogene Präsidentschaftswahlen kategorisch aus.