In Berlin ist ein Traueralter für Kim Bok-dong, ein am Montag verstorbenes Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs und eine Frauenrechtsaktivistin, eingerichtet worden.
Der Korea-Verband, eine Bürgerorganisation in Deutschland, teilte mit, am Donnerstag (Ortszeit) in seinem Büro einen Traueraltar errichtet zu haben. Der südkoreanische Botschafter Chung Beom-ku und koreanische Einwohner seien zu Kondolenzbesuchen gekommen.
Auch in den USA, Neuseeland und Japan wurden Traueraltäre für Kim eingerichtet, die sich für die Bekanntmachung der Schäden durch die Sexsklaverei eingesetzt hatte.
Die Trauerfeier für Kim findet am heutigen Freitag vor der japanischen Botschaft in Seoul statt. Sie wird auf einem Nationalfriedhof in der Provinz Süd-Chungcheong beerdigt.