Ein weiteres Opfer der Sexsklaverei durch Japan im Zweiten Weltkrieg ist gestorben.
Der Koreanische Rat für Gerechtigkeit und Erinnerung an die Sexsklaverei durch Japans Militär teilte am Montag mit, dass das Opfer mit Nachnamen Lee heute im Alter von 94 Jahren gestorben sei.
Lee war 1942 im Alter von 17 Jahren auf dem Rückweg von ihrer Arbeit in einer Fabrik entführt worden.
Sie wurde in die Mandschurei gebracht, wo sie in einem Militärbordell für japanische Soldaten arbeiten musste.
Nach dem Krieg sei Lee auf einem Schmugglerschiff zurückgekehrt und habe ihr restliches Leben lang mit einer tiefen Wunde im Herzen verbracht.
Mit Lees Tod sank die Zahl der offiziell registrierten noch lebenden Opfer auf 24.