Die nationale Menschenrechtskommission will landesweit die Menschenrechtslage von Arbeitern in Kohlekraftwerken inspizieren.
Anlass ist der aktuelle Todesfall eines jungen Arbeiters im Kohlekraftwerk Taean in der Provinz Süd-Chungcheong unter unzulänglichen Arbeitsverhältnissen.
Die Kommission gab am Samstag bekannt, dass die Inspektion von Kohlekraftwerken bei einer jüngsten Sitzung zu den sieben Inspektionsaufgaben des Jahres ausgewählt worden sei.
Die Kommission will zunächst bestimmte Agenturen mit einer Untersuchung ausländischer Fälle beauftragen.
Zu den sechs weiteren Inspektionsaufgaben zählen unter anderem die Lage der sich in Wirtschaftsnot befindlichen jungen Menschen, der weiblichen nordkoreanischen Flüchtlinge, der Rassendiskriminierung und der Hasskriminalität.