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Internationales

Tokio will in Radar-Streit mit Südkorea seine Argumentation nicht begründen

Write: 2019-01-26 11:46:07Update: 2019-01-26 19:25:35

Tokio will in Radar-Streit mit Südkorea seine Argumentation nicht begründen

Photo : YONHAP News

Tokio will im Radar-Streit mit Südkorea offenbar seine Argumentation nicht mehr begründen.

Wie japanische Medien, darunter die Nachrichtenagentur Kyodo und NHK unter Berufung auf Verteidigungsminister Takeshi Iwaya berichteten, habe Japan keine Absicht, Beweise für seine Gegenargumentation vorzulegen.

Iwaya ging dabei auf die Bekanntgabe von mehreren Fotos durch den südkoreanischen Generalstab am Donnerstag ein, die als Beweis für ein bedrohliches Flugmanöver durch ein japanisches Militärflugzeug dienen sollen. Nach japanischen Daten leisteten die japanischen Aufklärer ordnungsgemäße Überwachungsarbeit. Der Minister forderte Seoul auf, mit kühlem Kopf zu reagieren. Zuvor zitierte die japanische Tageszeitung Asahi Iwaya mit den Worten, wonach Südkoreas Behauptung "nicht korrekt" sei.

Seoul veröffentlichte am Donnerstag fünf Fotos, darunter zwei Aufnahmen mit Infrarotkameras des Zerstörers Daejoyeong, ein Bild von einem Camcorder und zwei Fotos aus Radarmitschnitten zu den Bewegungen des japanischen Aufklärers vom Typ P-3. Demnach sei das Flugzeug der japanischen maritimen Selbstverteidigungskräfte am Mittwochnachmittag etwa 540 Meter entfernt von einem südkoreanischen Zerstörer in einer Höhe von 60 bis 70 Metern geflogen. Die Besatzung des Zerstörers habe rund 20 Warnmeldungen abgesetzt, nach denen das Flugzeug dem Schiff zu nahe komme. Auch wurde vor Selbstverteidigungsmaßnahmen gewarnt, sollte das Flugzeug noch näher kommen. Ohne auf die Warnungen per Funk zu reagieren, habe das japanische Flugzeug das südkoreanische Schiff einmal umkreist.

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