Das Innenministerium hat sich gegen den Plan der Stadtverwaltung Seouls für die Umgestaltung des Gwanghwamun-Platzes ausgesprochen.
Das jüngst bekannt gegebene Projekt sieht vor, bis 2021 den Platz im Stadtzentrum um fast das Vierfache zu vergrößern und eine Untergrundstadt zu bauen.
Das Innenministerium teilte am Mittwoch mit, dass der Plan nicht abgesprochen worden sei. Für die Vergrößerung des Platzes müssten das Eingangsportal des Regierungskomplexes gegenüber dem Platz abgerissen und sein Parkplatz aufgegeben werden, hieß es zur Begründung der Ablehnung. Zudem müssten das Gebäude des Wachdienstes und die Kindertagestätte in dem Komplex abgerissen werden.
Das Ressort betonte, dass es der Stadtverwaltung wiederholt die Position mitgeteilt habe, das Projektvorhaben in dieser Form nicht akzeptieren zu können.
Daraufhin erläuterte die Stadt Seoul, dass der vorgestellte Entwurf kein endgültiger Plan sei.
Seouls Plan stößt auch auf Bedenken der zuständigen Behörden hinsichtlich des Baus eines Bahnhofs einer Stadtschnellbahn sowie der Restaurierung eines während der japanischen Kolonialzeit beschädigten Teils des Palastes Gyeongbok nahe dem Gwanghwamun-Platz.