China hat nach eigenen Angaben sein selbst gestecktes Ziel für eine sauberere Luft erreicht.
Das teilte das chinesische Ministerium für Ökologie und Umwelt mit.
An 79,3 Prozent der Tage sei die Luft in 338 wichtigen Städten gut oder sehr gut gewesen. Das seien 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, hieß es.
Die Ultrafeinstaubkonzentrationen in Peking, Tianjin und der Provinz Hubei seien um mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.
Die chinesische Regierung forderte Südkorea auf, nicht länger Smog aus China für schlechte Luft verantwortlich zu machen. Ein Direktor des Ministeriums für Ökologie und Umwelt sagte am Montag, dass sich die Luftqualität in China um über 40 Prozent verbessert habe, während in Südkorea die Luftqualität unverändert oder schlechter sei. Südkorea werde die Gelegenheit zur Reduzierung des Feinstaubgehalts in der Luft verpassen, wenn es blind anderen die Schuld gebe.
Peking bestreitet in letzter Zeit kategorisch den Einfluss von Smog aus China auf die Luft im Ausland. Es wird befürchtet, dass China bei einer koreanisch-chinesischen Sitzung zur Umweltkooperation von Dienstag bis Donnerstag in Seoul diese Position bekräftigen wird.