Japan hat die Gespräche mit Südkorea über den Radarstreit abgebrochen.
Eine Fortsetzung der Gespräche sei zu schwierig. Südkorea wurde dafür kritisiert, die Wahrheit nicht akzeptieren zu wollen und damit Fortschritte verhindert zu haben.
Südkorea solle die Fakten eingestehen und eine Wiederholung ähnlicher Vorfälle verhindern.
Auch wurde eine 18-sekündige Tondatei veröffentlicht. Demnach soll die Erfassung eines Radarsignals eines südkoreanischen Kriegsschiffes durch ein japanisches Flugzeug zu hören sein. Es handele sich um einen objektiven Beweis für Japans Behauptung.
Tokio betonte aber auch, an der Einschätzung festzuhalten, dass die Sicherheitskooperation mit Seoul für die regionale Sicherheit wichtig und unabdingbar sei. Japan wolle versuchen, mit Seoul in allgemeinen Sicherheitsfragen weiterhin zusammenzuarbeiten.
Japan wirft Südkorea vor, dass ein südkoreanisches Kriegsschiff ein japanisches Kampfflugzeug mit seinem Feuerleitradar erfasst habe. Südkorea hält dem entgegen, dass sein Schiff in internationalem Gewässer auf der Suche nach einem abgedrifteten nordkoreanischen Schiff gewesen sei.