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Internationales

Japanisches Unternehmen wartet Tokios Antwort auf Urteil zu Zwangsarbeit ab

Write: 2019-01-17 08:53:10Update: 2019-01-17 10:43:17

Japanisches Unternehmen wartet Tokios Antwort auf Urteil zu Zwangsarbeit ab

Photo : YONHAP News

Ein japanisches Unternehmen, das von einem südkoreanischen Gericht zu einer Entschädigung koreanischer Zwangsarbeiter aufgefordert wurde, wartet eine Antwort der Regierung in Tokio ab.

Das sagte Kosei Shindo, Präsident von Nippon Steel & Sumitomo Metal, am Mittwoch im Gespräch mit Reportern.

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo News zitierte ihn mit den Worten, dass sein Unternehmen der Regierung alle notwendigen Informationen für eine Reaktion auf die Forderungen zur Verfügung stellen wolle.

Die Entscheidung eines südkoreanischen Gerichts, Vermögen des Unternehmens in Südkorea zu beschlagnahmen, habe keinen Einfluss auf die Geschäfte.

Auch bekräftigte der Unternehmer seine Haltung, dass die Frage der Entschädigungen für Zwangsarbeit zur Zeit des Zweiten Weltkriegs im Normalisierungsabkommen von 1965 vollständig behandelt worden sei.

Südkoreas Oberstes Gericht hatte Ende Oktober geurteilt, dass der Stahlhersteller vier Opfer mit jeweils 100 Millionen Won oder 892.000 Dollar entschädigen solle. Das Unternehmen weigerte sich jedoch, der Aufforderung nachzukommen.

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