In der Hauptstadtregion werden angesichts hoher Feinstaubwerte erstmals den dritten Tag in Folge Notmaßnahmen zur Feinstaubreduzierung ergriffen.
Das Umweltministerium teilte mit, dass auch am Dienstag in der Hauptstadtregion solche Maßnahmen in Kraft gesetzt würden.
In sieben Städten und Provinzen, darunter Busan und Daejeon, werden den zweiten Tag in Folge Maßnahmen gegen Feinstaub ergriffen.
In der Hauptstadtregion dürfen Mitarbeiter der Behörden und der öffentlichen Institutionen heute nur Fahrzeuge mit ungerader Endziffer fahren.
In Seoul gilt ein Dieselfahrverbot für Fahrzeuge, die vor 2005 angemeldet wurden und schwerer als 2,5 Tonnen sind. Wärmekraftwerke müssen ihre Leistung auf 80 Prozent drosseln.
In Seoul erreichte die Ultrafeinstaubkonzentration am Montag bis 17 Uhr im Schnitt 122 Mikrogramm pro Kubikmeter, das ist der bisher höchste Stand.