Angesichts der jüngst offenbarten Gewalttaten und Sexualstraftaten im Sportbereich hat Präsident Moon Jae-in gründliche Untersuchungen und eine strenge Bestrafung gefordert.
Die Forderung unterbreitete Moon am Montag bei der ersten Sitzung mit seinen Chefsekretären im neuen Jahr. Er bezeichnete solche Fälle als beschämendes Bild hinter dem prächtigen Image als starke Sportnation.
Er sagte, dass das Problem bisher fragmentarisch zutage getreten sei. Jedoch sei keine gründliche Verbesserung erfolgt, das Problem bestehe fort.
Moon forderte, eine Atmosphäre zu schaffen, damit alle Opfer mutig die ihnen zugefügten Schäden offenbaren könnten. Er hoffe, dass aus diesem Anlass die starke Leistungsorientierung und die auf den elitären Sport ausgerichtete Fördermethode im Sportbereich von Grund auf überprüft und verbessert würden.
Er betonte, dass keinerlei Unterdrückung und Gewalt unter dem Vorwand der Leistungsverbesserung und einer Medaille bei einem internationalen Wettkampf gerechtfertigt werden könnten.
Der Staatschef forderte auch die Menschen im Sportbereich auf, selbst darüber zu nachdenken, ob sie frühere unterdrückerische Trainingsmethoden überliefert hätten, und von der Öffentlichkeit akzeptierbare Erneuerungsmaßnahmen vorzulegen.