Vertreter Südkoreas und Großbritanniens kommen nach dem Brexit-Votum zu Gesprächen zusammen.
Ein Sprecher des Außenministeriums in Seoul sagte am Montag, dass eine Regierungsdelegation am 23. Januar für Gespräche auf Ebene von Generaldirektoren das britische Außenministerium besuchen werde.
Die zügige Schaffung eines bilateralen Freihandelsabkommen sei von äußerster Wichtigkeit. Formelle Verhandlungen würden beginnen, sobald der Rückzug Großbritanniens am 29. März wirksam würde.
Zurzeit sind rund 100 südkoreanische Unternehmen im Vereinigten Königreich angesiedelt. Der bilaterale Handel hatte letztes Jahr ein Volumen von 14,5 Milliarden Dollar.
Sollte das britische Parlament heute für den Austrittsvertrag stimmen, könnten die Zollbegünstigungen für Exporte südkoreanischer Unternehmen nach Großbritannien unter dem Freihandelspakt mit der EU bald hinfällig sein.